„Erasmus+“-Projekt: „Duale Ausbildung im Fokus“
Die duale Ausbildung spielt europaweit eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, praxisnahe Qualifikationen zu vermitteln und Menschen sicher in den Arbeitsmarkt zu führen. Für uns bei MEP24 Software ist das Thema nicht nur aus beruflicher Perspektive relevant. In unserem eigenen Team arbeiten Kolleginnen und Kollegen mit unterschiedlichen Hintergründen und individuellen Einschränkungen erfolgreich zusammen. Diese Erfahrungen prägen unseren Blick auf inklusive Arbeitsumgebungen und zeigen, welches Potenzial entsteht, wenn Barrieren bewusst abgebaut werden.
Warum uns die Beteiligung als Partner wichtig ist
Unsere alltägliche Zusammenarbeit hat uns deutlich vor Augen geführt, dass Inklusion kein theoretisches Konzept ist, sondern ein Prozess, der konkrete Strukturen, Offenheit und gut vorbereitete Begleitpersonen braucht. Genau hier setzt das neue Erasmus+ Projekt an: Es stärkt die Rolle der Mentorinnen und Mentoren in Unternehmen und macht die duale Ausbildung zugänglicher für Menschen aus vulnerablen Gruppen.
Dass wir als Partner eingeladen wurden, liegt an unserer praktischen Erfahrung darin, wie inklusive Teams funktionieren und welche Rahmenbedingungen Mitarbeiter mit besonderen Bedürfnissen benötigen. Dieses Wissen möchten wir in das Projekt einbringen, um gemeinsam mit den europäischen Partnern zu echten Verbesserungen beizutragen.
Das Erasmus+ Projekt „Building Inclusion-Driven Dual VET“
Zusammen mit Organisationen aus Bulgarien und Griechenland arbeiten wir daran, die inklusive Funktion der dualen Ausbildung gezielt zu stärken. Der Fokus liegt auf Berufen im Bereich Internetanwendungen, digitale Medien und Marketing – Tätigkeiten, die vielen Menschen mit Einschränkungen gute Zugangsmöglichkeiten bieten.
Zentrale Schwerpunkte des Projekts sind:
- Vorbereitung und Qualifizierung von Mentorinnen und Mentoren, die Auszubildende im Betrieb begleiten.
- Entwicklung eines Leitfadens und spezialisierter Trainingsmaterialien, die zeigen, wie inklusive duale Ausbildung im Arbeitsalltag gelingen kann.
- Durchführung von Schulungen für 60 Mentorinnen und Mentoren in den drei Partnerländern auf Basis des Micro-Credentials-Ansatzes.
- Austausch mit Politik, Institutionen und Unternehmen, um Hindernisse im System sichtbar zu machen und Lösungen zu entwickeln.
- Informations- und Sensibilisierungsarbeit, darunter ein geplanter „Monat des Mentors“ und eine Abschlusskonferenz.
Die partnerschaftliche Zusammenarbeit verbindet unterschiedliche Perspektiven: Expertise im Bereich duale Berufsausbildung, Erfahrung mit Menschen aus vulnerablen Gruppen und praktische Erkenntnisse aus inklusiven Arbeitsstrukturen.
Unser Beitrag im Projekt
Wir bringen unsere Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag in modernen, digital geprägten Berufsfeldern ein – und insbesondere unsere Praxiserkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen, die individuelle Unterstützungsbedarfe haben.
Diese Einblicke sind wertvoll, weil sie zeigen, welche Bedingungen im Betrieb notwendig sind, damit inklusive Ausbildung und Beschäftigung funktionieren.
Gemeinsamer Blick nach vorn
Duale Ausbildung kann ein wirkungsvolles Instrument für mehr Teilhabe sein. Damit dies gelingt, müssen Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Politik gemeinsam daran arbeiten, bestehende Hürden zu erkennen und abzubauen.
Das Projekt bietet dafür einen strukturierten Rahmen und stärkt die Rolle derjenigen, die im Alltag den größten Einfluss haben: die Mentorinnen und Mentoren.
Wir freuen uns, diesen Prozess mit unserer praktischen Erfahrung unterstützen zu können – und gemeinsam mit den Partnern Wege zu finden, wie inklusive duale Ausbildung mehr Menschen den Zugang zu beruflicher Qualifikation und Beschäftigung ermöglichen kann.
Bildnachweis: MEP24 Software GmbH, Erasmus+
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