Schichtplanung für gute Vorsätze: Warum der Fitness-Vorsatz immer erst im März loslegt

Schichtplanung für gute Vorsätze: Warum der Fitness-Vorsatz immer erst im März loslegt

Neujahrsvorsätze sind wie Langschläfer: Sie wollen ja motiviert in den Tag starten, aber sie tun sich erstaunlich schwer damit, es tatsächlich zu tun. Und wie bei jeder anspruchsvollen Aufgabe entscheidet am Ende die richtige Planung darüber, ob der Vorsatz Realität wird – oder ob er sich leise wieder verabschiedet.

Damit aus einem Vorsatz ein Ergebnis wird, durchläuft er einen ziemlich vorhersehbaren Lebenszyklus. Ein Lebenszyklus, der erstaunlich gut erklärt, warum insbesondere der Fitness-Vorsatz zuverlässig erst im März so richtig Fahrt aufnimmt.

Phase 1 – Der motivierte Jahresstart (01.01.)

Am 1. Januar strahlt der Vorsatz heller als jede Rakete der Vorabend-Show.
Aber: Der Körper befindet sich noch im „Reboot-Modus“.

Typische 1.-Januar-Ausreden:

„Heute ist Regenerationstag. Vom Feiern.“
„Ich brauche erstmal einen klaren Kopf.“
„Morgen ist auch noch ein Tag.“

Der Vorsatz bleibt also motiviert – aber vorerst passiv.

Phase 2 – Der Januar-Stresstest (02.–31.01.)

Jetzt wird’s ernst. Und dunkel. Und kalt.

Der Januar prüft die Durchhaltefähigkeit mit Disziplinfragen wie:

„Willst du WIRKLICH bei Nieselregen raus?“
„Das Fitnessstudio hat sicher noch geschlossen.“
„Ich warte, bis die Feiertagskilos weg sind – dann laufe ich leichter.“

Der Vorsatz kämpft tapfer, aber seine Einsatzbereitschaft sinkt täglich um ein paar Prozent.

Phase 3 – Die Februar-Ausredenmeisterschaft (01.–28.02.)

Februar ist kurz – und genau das nutzt der Vorsatz gnadenlos:

„Für diesen Monat lohnt es sich nicht mehr anzufangen.“
„Ich starte lieber zum Monatsanfang. Blöd, dass heute schon der 7. ist.“
„Erstmal Fasching überstehen.“

Der Vorsatz bleibt offiziell aktiv, aber praktisch im Winterschlaf.

Phase 4 – Der März-Neustart (ab 01.03.)

Licht! Hoffnung! Temperaturen über 8 Grad!
Der Fitness-Vorsatz sieht zum ersten Mal echte Chancen.

Er schlüpft aus seinem mentalen Winterschutzanzug und ruft:
„Jetzt aber wirklich!“

So ist der März der heimliche Jahresbeginn für Vorsätze, die es ernst meinen – weil die Rahmenbedingungen endlich so freundlich sind, wie der Vorsatz es ohnehin die ganze Zeit haben wollte.

Gute Vorsätze haben ihren eigenen Einsatzplan

Es liegt nicht am Willen, wenn Vorsätze im Januar oder Februar ins Straucheln geraten. Es liegt am Timing, am Licht, an der Routine – und an der Tatsache, dass auch Vorsätze ein bisschen Eingewöhnungszeit brauchen. Der Lebenszyklus eines Neujahrsvorsatzes ist eben mehr ein sanftes „Ich komme gleich!“ mit einem beeindruckenden Endspurt ab März.

Gut geplant ist er dann aber immer noch früh genug. Und vielleicht ist das der wichtigste Vorsatz von allen:

Nicht perfekt anfangen – sondern überhaupt anfangen.

Und ganz ehrlich: Wenn selbst gute Vorsätze ein bisschen Zeit brauchen, um ins Rollen zu kommen, dann zeigt das nur eines – mit der richtigen Planung klappt’s einfach besser.

So wie im Alltag: Wenn Abläufe strukturiert sind, Termine sortiert und Kapazitäten im Blick, startet alles leichter durch.

Und genau dabei unterstützt MEP24 – nicht nur zum Jahresanfang, sondern das ganze Jahr über.

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Bildmaterial: MEP24 Software GmbH, Canva Pro