Anwender-Tipp: Heiligabend und Silvester perfekt mit MEP24web planen!

Eine häufige Frage, die bereits jetzt aufkommt: Wie geben wir die Arbeitszeiten für Heiligabend und Silvester in MEP24web ein?

In diesem Anwender-Tipp erfahren Sie, welche Möglichkeiten in Frage kommen. Besprechen Sie die ausgewählte Vorgehensweise auf jeden Fall rechtzeitig mit Ihren Mitarbeiter. So sind Sie perfekt auf die Feiertage vorbereitet und können sich im Vorweihnachtsgeschäft auf die wesentlichen Aufgaben konzentrieren.

 

Die Planung und Buchung der Feiertage – Heiligabend und Silvester

Offiziell sind der 24. und 31. Dezember zwei ganz normale Arbeitstage, so dass die Mitarbeiter auch nur die geleisteten Stunden gutgeschrieben bekommen müssten. In der Praxis haben Apotheken, Händler und Büros aber häufig nur bis 13 Uhr geöffnet. Sie haben zwei Varianten damit umzugehen:

  1. Sie lassen die Mitarbeiter, die an Heiligabend und an Silvester nicht um 13 Uhr gehen wollen, einfach arbeiten und beschäftigen sie mit vom Arbeitsvertrag gedeckten Tätigkeiten „ohne Kundenkontakt“.
  2. Sie machen Ihren Mitarbeitern ein Geschenk und schreiben die Arbeitszeit nach 13 Uhr auf dem Zeitkonto gut.

Variante 1

Der Mitarbeiter bekommt nur die Stunden gutgeschrieben, die er gearbeitet hat und macht somit in den entsprechenden Wochen Minusstunden oder baut Plusstunden ab. In MEP24web tragen Sie im Planer einfach die tatsächlich geleisteten Stunden ein.

Variante 2

Diese ist schon etwas komplizierter und wenn man es genau nimmt, gibt es hier drei Möglichkeiten. Diese stellen wir in Folge vor.

Möglichkeit 1

Sie geben nur die reine Arbeitszeit des Mitarbeiters ein. Anschließend bekommt jeder Mitarbeiter eine Korrekturbuchung über X Std. auf seinem Zeitkonto, z. B. mit dem Grund „Stunden geschenkt“.

Möglichkeit 2

Sie erstellen unter Konfiguration -> Stammdaten eine neue Tätigkeit, z. B. „Stunden geschenkt“. Diese Tätigkeit tragen Sie bei allen betroffenen Mitarbeitern ab 13 Uhr ein.

 

Möglichkeit 3

Sie lassen die Planung für diese zwei Tage wie sie ist. Die Mitarbeiter wissen ja, dass sie z. B. um 13 Uhr gehen dürfen. Somit bekommt der Mitarbeiter ebenfalls die vollen Stunden gutgeschrieben.

 

Alle drei Möglichkeiten der Variante 2 führen zum selben Ergebnis. Punkt 3 wäre die schnellste Lösung, aber auch die, welche man anschließend nicht mehr gut nachvollziehen kann. Bei Punkt 1 und 2 sieht jeder Mitarbeiter ganz genau im Planer, dass er Stunden geschenkt bekommt. Auch wenn die ersten beiden Möglichkeiten etwas umfangreicher sind, empfehlen wir diese aufgrund der besseren Transparenz.

 

Anmerkung:

Der Arbeitgeber befindet sich rechtlich im Annahmeverzug, wenn er den Betrieb um 13.00 Uhr schließt und die Mitarbeiter nicht entsprechend ihrer üblichen Arbeitszeit eingesetzt werden können. Wenn der Betrieb also (ohne Inventurarbeiten oder dergleichen) geschlossen wird, haben die Mitarbeiter Anspruch darauf, dass ihnen die vereinbarten Stunden gutgeschrieben werden.

 

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By |2018-10-25T12:28:33+00:0025. 10. 2018|Allgemein, Tipps für Anwender|