Building Inclusion-Driven Dual VET: Das Erasmus+-Projekt erreicht Phase 2

Building Inclusion-Driven Dual VET: Das Erasmus+-Projekt erreicht Phase 2

Das Erasmus+-Projekt „Building Inclusion-Driven Dual VET“ („Inklusionsorientierte duale Berufsausbildung stärken”) hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Nach erfolgreichen Fokusgruppen in Deutschland, Bulgarien und Griechenland startet nun die zweite Projektphase.

In den vergangenen Monaten haben Expertinnen und Experten aus den Bereichen Berufsausbildung, Personalwesen, Inklusion, Wissenschaft und Unternehmenspraxis gemeinsam diskutiert, wie duale Ausbildungssysteme stärker für Menschen mit Behinderungen und andere vulnerable Gruppen geöffnet werden können. Die Ergebnisse der Fokusgruppen zeigen deutlich, dass die Bereitschaft zur Veränderung vorhanden ist und dass duale Ausbildung großes Potenzial bietet, Teilhabe und Beschäftigungschancen zu verbessern.

Trotz unterschiedlicher nationaler Rahmenbedingungen waren sich die Teilnehmenden in allen drei Ländern in zentralen Punkten einig: Mentorinnen und Mentoren benötigen gezielte Qualifizierungen für die Begleitung von Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen. Gleichzeitig müssen Unternehmen besser über bestehende Fördermöglichkeiten informiert werden und stärker in inklusive Ausbildungsprozesse eingebunden werden. Auch die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Arbeitgebern und unterstützenden Organisationen wurde als entscheidender Erfolgsfaktor genannt.

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse arbeitet das Projektkonsortium nun an den nächsten Ergebnissen des Projekts: der Entwicklung einer Methodologie sowie praxisnaher Schulungsmaterialien für betriebliche Mentorinnen und Mentoren. Ziel ist es, Unternehmen konkrete Werkzeuge an die Hand zu geben, um inklusive Ausbildungs- und Lernprozesse erfolgreich umzusetzen.

In jedem Partnerland werden zudem jeweils 20 Teilnehmende geschult. Die Pilottrainings sollen dazu beitragen, die entwickelten Materialien in der Praxis zu erproben und wertvolle Erfahrungen für die weitere Projektarbeit zu sammeln.

Ein besonderer Mehrwert des Projekts liegt im internationalen Austausch. Die Zusammenarbeit zwischen den Partnern aus Deutschland, Bulgarien und Griechenland ermöglicht es, unterschiedliche Erfahrungen, Herausforderungen und erfolgreiche Lösungsansätze zusammenzuführen. Dadurch entstehen Materialien, die nicht nur nationale Perspektiven berücksichtigen, sondern von bewährten Praktiken aus mehreren europäischen Ländern profitieren.

Die Veröffentlichung der Schulungsmaterialien steht bereits bevor. Parallel dazu beginnen die Vorbereitungen für die Pilottrainings. Wir freuen uns darauf, die nächsten Projektergebnisse bald vorstellen zu können und gemeinsam weitere Schritte in Richtung einer inklusiveren dualen Berufsbildung zu gehen.

Bildnachweis: MEP24 Software GmbH, Erasmus+