Erasmus+: Building Inclusion-Driven Dual VET - wenn Zusammenarbeit Gutes bewirkt

Wenn Zusammenarbeit Gutes bewirkt

Manchmal schreibt der Zufall die schönsten Geschichten.

Am vergangenen Samstag trafen sich unsere Projektpartner aus Bulgarien, Deutschland und Griechenland in Sofia zur Abschlusskonferenz unseres Erasmus+-Projekts Building Inclusion-Driven Dual VET. Gemeinsam präsentierten wir die Ergebnisse der Fokusgruppen, Round Tables und Mentorenschulungen und zeigten, wie internationale Zusammenarbeit zu besseren Lösungen für eine inklusive duale Berufsausbildung beitragen kann.

Vertreten waren das VET Institute aus Bulgarien mit Iva Vassileva und Silvia Toneva, PhD., MEP24 Software aus Deutschland mit Mischa Pinkenburg und Nadya Stoyanova sowie die griechische Partnerorganisation SYLLOGOS EKPAIDEFSIS KAI ANAPTIXIS ATOMON ME IDIKES ANGKES mit Georges Konsulas.

Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Ergebnisse der nationalen Fokusgruppen und Round Tables sowie die Mentorenschulungen in den drei Partnerländern. Darüber hinaus wurden die beiden im Projekt entwickelten Leitfäden vorgestellt, die Unternehmen und Mentorinnen und Mentoren künftig dabei unterstützen sollen, inklusive duale Berufsausbildung praxisnah und nachhaltig umzusetzen.

Nur wenige Kilometer entfernt spielte sich gleichzeitig ein historischer Moment ab. Nach jahrzehntelangen Verhandlungen kehrten die sterblichen Überreste von Zar Samuil von Griechenland nach Bulgarien zurück – begleitet von militärischen Ehren, Flugvorführungen von Kampfjets am Himmel und umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen, die auch die Anreise der Teilnehmer zur Konferenz prägten.

Zwei völlig unterschiedliche Ereignisse – und doch eine gemeinsame Botschaft.

Beide zeigen, dass Zusammenarbeit Brücken bauen kann. Ob bei historischen Vereinbarungen zwischen Nachbarländern oder bei einem europäischen Bildungsprojekt: Fortschritt entsteht dort, wo Menschen bereit sind, miteinander zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Auch unser Projekt lebt genau von diesem Gedanken. Drei Länder, unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven – und ein gemeinsames Ziel: eine inklusivere duale Berufsausbildung, von der Auszubildende, Mentorinnen und Mentoren sowie Unternehmen gleichermaßen profitieren.

Denn wenn Zusammenarbeit Gutes bewirkt, entstehen Ergebnisse, die weit über die Grenzen eines einzelnen Projekts oder eines einzelnen Landes hinausreichen.

‍

Bildnachweis: MEP24 Software GmbH, Erasmus+